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Am 25. Februar 2027 ist es endlich wieder soweit: Zum inzwischen fünften Mal brechen wir nach Indien auf. Was vor einigen Jahren mit einer ersten Reise begann, ist längst zu einer großen Leidenschaft geworden. Jede Reise hat uns ein anderes Indien gezeigt – vom farbenfrohen Rajasthan über das spirituelle Nordindien bis hin zum tropischen Süden. Auch 2027 wartet wieder eine Route auf uns, die Bekanntes mit völlig neuen Eindrücken verbindet. Diesmal fliegen wir erstmals mit Gulf Air von München über Bahrain nach Delhi. Nach der Landung verbringen wir zunächst einige Tage in Delhi – einer Stadt, die wir inzwischen gut kennen und die uns dennoch immer wieder überrascht. Doch schon kurz darauf beginnt für uns ein völlig neues Kapitel. Alle weiteren Stationen dieser Reise betreten wir zum ersten Mal. Unsere Route führt uns zunächst nach Vrindavan und Mathura, den beiden heiligsten Städten des Krishna-Glaubens. Anschließend reisen wir weiter nach Gwalior, dessen gewaltige Festung zu den eindrucksvollsten Indiens zählt, bevor wir in Orchha eine der wohl schönsten historischen Tempel- und Palastlandschaften Zentralindiens entdecken möchten. Von dort geht es weiter nach Bhopal, der Hauptstadt Madhya Pradeshs, mit ihren Seen, Moscheen und ihrer spannenden Mischung aus alter und moderner Geschichte. Danach folgen Nagpur, der geografische Mittelpunkt Indiens, sowie Mancherial im Bundesstaat Telangana – ein Ort, der eher selten auf klassischen Reiserouten auftaucht. Den Abschluss bildet schließlich Hyderabad, eine faszinierende Metropole, in der sich jahrhundertealte Geschichte und moderne IT-Metropole auf einzigartige Weise verbinden. Von dort treten wir am 1. April 2027 den Rückflug nach Deutschland an. Ein besonderer Schwerpunkt dieser Reise wird das Unterwegssein mit der Eisenbahn sein. Die meisten Etappen möchten wir mit indischen Zügen zurücklegen. Während der knapp fünf Wochen werden wir vier Bundesstaaten bereisen:
Mit jedem Grenzübertritt verändern sich nicht nur Landschaft, Architektur und Küche, sondern oft auch Sprache und Kultur. Wir werden unterwegs unter anderem Hindi, Braj Bhasha (die traditionelle Sprache der Region um Mathura und Vrindavan), Bundeli, Malvi und Telugu hören – daneben natürlich auch immer wieder Englisch, das vielerorts als gemeinsame Verständigungssprache dient. Gerade diese sprachliche Vielfalt macht Indien für uns jedes Mal aufs Neue faszinierend. Insgesamt werden wir auf dieser Reise voraussichtlich wieder mehrere tausend Kilometer zurücklegen – durch pulsierende Millionenstädte, jahrhundertealte Königsstädte, kleine Bahnhöfe und ländliche Regionen, die nur selten von internationalen Reisenden besucht werden. Unser Ziel ist dabei nicht, möglichst viele Sehenswürdigkeiten „abzuhaken“, sondern das echte Indien zu erleben: Menschen kennenzulernen, das Leben auf den Straßen zu beobachten, lokale Märkte zu entdecken und die Atmosphäre jedes einzelnen Ortes in Ruhe auf uns wirken zu lassen. Wir freuen uns auf fünf Wochen voller neuer Geschichten, spannender Begegnungen und unvergesslicher Momente – und laden euch herzlich ein, uns auf dieser Reise wieder zu begleiten. In unserem Reisetagebuch werden wir regelmäßig von unseren Erlebnissen berichten und euch mitnehmen auf unsere bislang vielleicht abwechslungsreichste Indienreise. |
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